Monats-Archive: März 2013

Linke Politik verteidigen! 5 Finger sind ne Faust

Linke Politik verteidigen!Demoaufruf
Das Verfahren gegen Deniz in Nürnberg, das momentan laufende Verfahren wegen versuchten Totschlags in Magdeburg und Stuttgart, das Verfahren gegen Smily in Stuttgart, genauso wie die zahlreichen „Terror-Verfahren“ gegen migrantische Linke mit Hilfe des §129b und das Verfahren gegen über 20 AntifaschistInnen in Dresden mit Hilfe des §129 wegen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“, das Verfahren gegen Sonja Suder und Christian Gauger in Frankfurt, sowie die unzähligen Verfahren, Strafbefehle, Geldstrafen gegen AntifaschistInnen, AnarchistInnen, KommunistInnen und andere politische AktivistInnen sind Beispiele für Angriffe auf uns und unsere Strukturen. Sie müssen als das verstanden werden was sie sind: als einen Angriff auf uns alle. Diese Angriffe sind in der kapitalistischen Logik nur konsequent und stellen keinen Skandal dar – gerade in einer Zeit in der sich die kapitalistische Krise zuspitzt und das Potential an Widerstand beständig wächst. Was damit bezweckt wird ist klar: es geht um die Abschreckung und Einschüchterung von AktivistInnen und um die konkrete Schwächung von Strukturen, Organisationen und des Widerstands. Weiterlesen

18. März

18. März Spremberg

Der 18. März ist der „Tag der politischen Gefangenen“ – ein Tag mit einer langen Tradition in der linken Bewegung.
Am 18. März 1871 griff das Proletariat in Paris zu den Waffen, um ihre Unterdrücker zu entmachten und eine Gesellschaft ohne Ausbeutung zu schaffen, die 71 Tage darauf von der militärisch hochgerüsteten Reaktion brutal niedergeschlagen wurde.
Der 18. März galt deshalb bis ins frühe 20. Jahrhundert als „Tag der Commune“. Wegen der Brutalität und Härte mit der die Kommune zerschlagen wurde, bei der 20.000 Proletarier ermordet und 13.000 – meist in Kollektivstrafen – zu lebenslanger Haft verurteilt wurden, rief die Internationale Rote Hilfe am 18. März 1923 zum „Internationalen Tag der Hilfe für die politischen Gefangenen“ auf.
Mit der Machtergreifung des Faschismus wurde dieser Tag, wie viele andere Kampftage der Arbeiter_ innenbewegung, nicht mehr begangen. Weiterlesen

Alles neu. Nichts ist anders.

Es ist ruhig geworden um die Naziszene in Spremberg. Nach dem Verbot der „Widerstandsbewegung Südbrandenburg“ und vier Hausdurchsuchungen am 19.06.2012 in Spremberg traten Spremberger Neonazis nicht mehr öffentlich in Erscheinung. Noch im Mai des letzten Jahres griffen Rechtsextreme zwei Nächte hintereinander die Lokalredaktion der Lausitzer Rundschau an, verteilten Tierkadaver, beklebten die Scheiben mit Plakaten und beschmierten diese mit rechten Parolen. Grund dafür war ein kritischer Artikel der Lausitzer Rundschau über ein Treffen von 30 vermummten und mit Fahnen und Bengalos ausgestatteten Neonazis am Bismarckturm. In der Nacht vom 12. zum 13. Mai ereignete sich ebenfalls ein Angriff auf Gäste des Jugendclubs „Erebos“. Hierbei wurden die Personen mit Baseballschlägern angegriffen und verletzt. Die Stadt startete daraufhin eine Unterschriftenaktion an der sich mehrere Tausend Menschen beteiligten. Das öffentliche Image der Stadt wurde wieder in ein positives Licht gerückt und alles war wieder in Ordnung.  Weiterlesen

8. März – Internationaler Frauenkampftag

“Wenn wir zusammen gehen, geht mit uns ein schöner Tag
Durch all die dunklen Küchen, und wo grau ein Werkshof lag,
beginnt plötzlich die Sonne uns’re arme Welt zu kosen,
und jeder hört uns singen Brot und Rosen!
Wenn wir zusammen gehen, kämpfen wir auch für den Mann,
weil ohne Mutter kein Mensch auf die Erde kommen kann
Und wenn ein Leben mehr ist als nur Arbeit, Schweiß und Bauch,
wollen wir mehr Gebt uns das Brot, doch gebt die Rosen auch.
Wenn wir zusammen gehen, gehen uns’re Toten mit
Ihr unerhörter Schrei nach Brot schreit auch durch unser Lied.
Sie hatten für die Schönheit, Liebe, Kunst, erschöpft nie Ruh.
Drum kämpfen wir ums Brot und wollen die Rosen dazu.
Wenn wir zusammen gehen, kommt mit uns ein bess’rer Tag.
Die Frauen die sich wehren, wehren aller Menschen Plag.
Zu Ende sei, dass kleine Leute schuften für die Großen.
Her mit dem ganzen Leben Brot und Rosen!”
Kampflied der Frauenbewegung von 1912
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